Immobilie verkaufen und gegen passives Einkommen tauschen

Verkehrte Welt: Haus verkaufen und (finanzielle) Freiheit steigern

Haus verkaufen und das Geld investieren
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Bei dem Titel fragen sich viele:

Macht man das nicht eher anders herum?

Stimmt, in der Regel kauft man sich Immobilien als Geldanlage.

Haus weg, Dividenden und Zins her!

Ich versuche das nun umgekehrt und trenne mich bald von meinem „Landhaus“: Ein Häuschen in einem kleinen Dorf in der Mitte Deutschlands. Mitten im Grünen, denn im Umkreis von > 10 km sind keine Städte oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden. Beruflich bin ich vor Jahren in Würzburg gelandet, etwa 100 km weiter. Das ewige hin und her macht auf Dauer keinen Spaß und auch wenig Sinn.

Also weg mit dem Haus!

Oder doch vermieten?

Nein, für mich keine Option… ich möchte weniger Stress damit haben und nicht noch mehr. Als Vermieter kommen Investitionen und Instanthaltungen auf mich zu. Und bei unbequemen Mietern nur noch mehr Stress. Zudem sind keine höheren Einnahmen als maximal 500 Euro zu erwarten. Ist die alte Gastherme mal defekt, darf ich gleich eine Jahresmiete investieren. Uninteressant.

„Aber was man hat, hat man! Immobilie und so!“

Wegen solcher Überlegungen – oder eher Ängsten – habe ich auch so lange gezögert. Aber gemäß dem Motto, endlich mal Entscheidungen zu treffen, habe ich mich dazu entschieden, es zu verkaufen. Und alle nachfolgenden Entscheidungen und Handlungen nach dieser klaren Linie ausgestaltet (Inserieren, Entrümpeln, Kleinanzeigen für den ganzen Kram, Hausflohmarkt).

Das fühlt sich richtig gut an.

Mehr Freiheit ohne Haus!

Das ist nun meine Devise geworden. Weniger Arbeit und Verantwortung. Geld auf dem Konto. Um nicht zu sagen: Startkapital, um passives Einkommen aus Dividenden und Zinsen zu generieren. Und das wiederum führt zu mehr finanzieller Freiheit.

Ja, ich cheate!

Zugegeben, das ist ein wenig wie Cheaten. Nach dem Verkauf muss ich mir nicht erst jahrelang ein Startvermögen aufbauen, das ich dann investieren kann.

Ich steige sozusagen gleich in Level 8 ein.

Doch die Prinzipien bleiben die selben. Egal ob du mit 150 Euro beginnst oder ich mit 150.000.

Der Unterschied liegt nur in der Höhe des passiven Einkommens, das durch Dividenden und Zinsen erzielt wird.

Das Spannende wird dabei sein: Wie werde ich das Geld investieren und aufteilen auf P2P Kredite, ETFs, Aktien usw.? Ich werde dich hier auf dem Laufenden halten und zeigen, was ich daraus mache und wie es sich entwickelt.

Aktuell rechne ich damit, etwa 150.000 Euro zu investieren. Ich werde das nicht alles auf einmal tun. Auch über die Aufteilung werde ich mir noch Gedanken machen. Das ist fürs Risiko immerhin sehr entscheidend.

Im übrigen rechne ich mir auch ganz grob aus, aus diesem Geld monatlich mindestens 600 Euro Einnahmen zu erzielen. Vor Steuern. Das entspricht in etwa einer Rendite von 5%. Das sollte mit dem richtigen Mix problemlos drin sein, bei moderatem Risiko.

Sobald es los geht, wird hier berichtet!